20.06.2007 08:08:36
INNSBRUCK (ots) Im September 2007 wird es in Tirol ganz gehörig in den Toren klingeln: Die besten Torballspieler der Welt treffen sich in Innsbruck. Der Blinden- und Sehbehindertensport Tirol (BSST) konnte die Torball-WM nach Tirol holen. Die IBSA (International Blind Sport Federation) – vergleichbar mit der FIFA beim Fußball – gab Österreich den Zuschlag. Von Dienstag, den 4. September, bis Sonntag, den 9. September 2007, werden 240 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt erwartet.
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Torball ist die einzige Mannschaftssportart, die von Blinden und stark Sehbehinderten gespielt werden kann, und zählt außerdem zu den rasantesten Ballsportarten der Welt. "Im Profibereich erreichen die Bälle eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h", weiß BSST-Obmann und General Manager der WM Vladimir Vasic. "Die abwehrenden Spieler haben dann durchschnittlich 2 Sekunden Zeit, um zu verhindern, dass der Klingelball im Tor landet." Dabei sind die SpielerInnen ausschließlich auf ihr Gehör angewiesen. Alle tragen eine lichtundurchlässige Dunkelbrille, damit Chancengleichheit zwischen TeilnehmerInnen mit und ohne Sehrest besteht. Gespielt wird mit einem Klingelball. Durch sein Geräusch können ihn die Aktiven orten.
Die Zuschauer im Tiroler Landessportcenter erwarten also spannende Spiele. Bei freiem Eintritt bekommen sie die Gelegenheit, blinde und sehbehinderte Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Dass den Gästen aus circa zwölf Nationen ein einmaliger Event geboten werden kann, daran arbeitet ein dreizehnköpfiges, ehrenamtliches Organisationskomitee, das mit Vertretern aus ganz Österreich hochkarätig besetzt ist. Die Eröffnungsfeier der Veranstaltung findet vor dem bekannten Wahrzeichen Innsbrucks, dem Goldenen Dachl, am Mittwoch, den 5. September 2007, statt.
"Dass die Torball-Weltmeisterschaft auch wirklich stattfinden kann, verdanken wir unseren vielen Partnern, die sofort bereit waren, uns zu helfen", erklärt Vladimir Vasic. Großzügig unterstützt wird die Veranstaltung unter anderen vom Bundeskanzleramt Sport, dem Land Tirol, der Stadt Innsbruck und der Raiffeisenbank Tirol sowie der Firma Swarovski.
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Informationsquelle: Torball-WM