18.09.2007 08:12:35
BERLIN (ots) "Renate Reymann, Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV)in
Berlin, formuliert betont dramatisch: 'In den Kulissen des Konflikts erblinden die Betroffenen.'"
So, beginnt ein Artikel auf S. 58 im neuen FOCUS. Die Medien sind auf die
DBSV-Pressemitteilung vom 28. August "eingestiegen" und das Thema nimmt seinen Lauf. Den Anfang machte am vergangenen Freitag die Financial
Times Deutschland mit der Titelgeschichte "Kassen drängen zu Billigtherapie" und dem Leitartikel "Billiges Abenteuer", der mit dem Satz endet: "Patienten einfach
Billigalternativen unterzujubeln, ist keine seriöse Gesundheitspolitik."
Diese Berichterstattung hat einiges in Bewegung gebracht. Laut der Nachrichtenagentur
Reuters hat das nordrhein-westfälische Sozialministerium inzwischen vor einem "Dammbruch" gewarnt, wenn das Kostenargument über die Frage der
Patientensicherheit gestellt werden sollte. Und die dpa berichtet, dass das
Bundesgesundheitsministerium den strittigen Einsatz des Darmkrebsmittels Avastin gegen Augenleiden aufklären und "Licht
und Sicherheit" in den Fall bringen will.
Bis dahin wird sicherlich noch etwas Zeit vergehen. Für die Zwischenzeit empfehlen wir den
Betroffenen, aber auch allen Leserinnen und Lesern dieses dbsv-direkt, die Serviceseiten zum Thema unter
DBSV Makula
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