22.12.2008 05:39:37
von Marcus Meier
VEITSHÖCHHEIM (bfw/BlindNews) Hochrangige Vertreter des iranischen Arbeitsministeriums informierten sich im Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg über die beruflichen Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte Erwachsene. Schwerpunkt der Gespräche war die Konzeption und die Organisation der beruflichen Wiedereingliederung. Geleitet wurde die Delegation von Prof. Dr. Koshrow Saidi aus Teheran, Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), und Nasser Shams, Direktor des Instructor Training Centers (ITC) aus Karaj.
Die ausländischen Gäste verschafften sich in dem bundesweit agierenden Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte einen Überblick über die Palette der Qualifizierungsberufe. Weitere Themen waren die BFW-Unterstützung auf dem Weg zum neuen Arbeitsplatz und die technischen Hilfsmittel, die den rund 240 blinden und sehbehinderten BFW-Teilnehmern die tägliche Arbeit am Computer ermöglichen.
Beeindruckt zeigten sich die Besucher über die Erfolgsquote des BFW: 70 Prozent der Absolventen fassen nach ihrer BFW-Ausbildung wieder Fuß auf dem ersten Arbeitsmarkt und sind erneut berufstätig. Als offizieller Vertreter des iranischen Arbeitsministeriums regte Direktor Nasser Shams gegenüber BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz abschließend an, die internationale Kooperation zwischen dem ITC und dem BFW Würzburg weiter zu vertiefen.
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Informationsquelle: BFW Würzburg